Mittwoch, 12. Februar 2014

Musik

Ich weiß, dass viele anorektische Personen am liebsten traurige Musik hören, die tiefer in ihre Depressionen gehen, durch die man sich verstanden fühlt. Aber ich habe mir das zwanghaft abgewöhnt. Anstatt in diesen Liedern Verständnis zu finden betrachte ich sie aus dritter Person. Wie fühlt sich die Person? Was will sie sagen? Warum könnte sie es sagen wollen? Ich analysiere und anschließend überlege ich, wie schrecklich es dieser Person wohl geht, und das es mir eigentlich ganz gut geht, das ich eine Kämpferin bin und nicht aufgebe, dass ich den Wunsch zu Leben habe, das ich mich nicht von der traurigen Welle von Feuer einfangen lasse. Ich höre anschließend meistens ein Lied, das ich als aufheiternd empfinde. Dies möchte ich euch vorstellen.




Ich hoffe ihr beginnt euch langsam darin wiederzufinden.

♥Milena
Feel? Great.
Ate? Yes.
Still hungry?  Sad, but yes.
Wants to eat? Yes.
Common eat! No better not. Ate so much today.
Not enought. Sure?
Yes! Maybe I should...
Do it, dear. I love you.

1 Kommentar:

  1. Ich habe früher auch recht bedrückende Musik gehört... heute höre ich meist Radio und singe laut mit... das hilft mir unheimlich ... vorallem gegen die Depressionen!!!
    Und dieser Stimmenkampf, den du in einem früheren Post beschreibst... oh ja den kenn ich, aber wenn man öfters der gesunden Stimme folgt, wird die andere leiser... auch wenn sie dann manchmal immer noch schreit...
    Liebe Grüße ... und falls du Fragen hast, kannst du mir gern schreiben :)

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